Schüleraustausch 2008

Den „American Way of Life“ erlebt

4 Jugendliche des Städtepartnerschaftskomitees Lichtenfels zu Besuch in Vandalia, Ohio (USA)

Lichtenfels / Vandalia – Im Rahmen des Jugendaustauschprogramms der Partnerstädte Lichtenfels und Vandalia, Ohio (USA) besuchten vier Jugendliche aus dem Landkreis vom 17. März bis zum 7. April 2008 die amerikanische Partnerstadt. Jeder der vier lebte in diesen drei Wochen bei verschiedenen Gastfamilien. Dort konnten sie den „American way of life“ hautnah miterleben.

Die ersten zwei Wochen besuchten Eva-Maria Hohner (18), Holger Reinlein (17), Fabian Espach (15) und Yvonne Boysen (15) die Butler High School in Vandalia, wo sie auch den ganz normalen Schulalltag kennen lernen durften. Die Unterschiede hätten nicht größer sein können. Die Schule beginnt schon um 7.15 Uhr und endet erst um 14.20 Uhr. Mittagessen gab es in der Schulkantine und auch die Stunden, die in ihrer Abfolge an jedem Tag gleich waren, dauerten länger als hier in Deutschland.
Am Abend des fünften Tages in den USA veranstaltete das Städtepartnerschaftskomitee von Vandalia ein Willkommens-Dinner und lud alle Mitglieder ein. Die Schüler wurden von der Repräsentantin der Ohio Sister Cities Vereinigung begrüßt, offiziell willkommen geheißen und reich beschenkt.
Des Weiteren besuchten die Austauschschüler das Air Force Museum in Dayton, auf dem Gelände des größten U.S.-Luftwaffenstützpunktes der Welt, wo sie sogar die Flugzeuge ehemaliger US-Präsidenten und deren Entwicklung bestaunen durften.
Es wurden auch die Städte Cincinnati (ca. 300 000 Einwohner), sowie Columbus (ca. 1 000 000 Einwohner), die Hauptstadt von Ohio mit dem Haus des Ohio State Parlaments, besucht. Gigantische Ausblicke über die Innenstädte, sowie der Besuch von verschiedenen Baseball- und Footballstadien standen auf der Tagesordnung.
Nach den 3 Wochen fand ein Abschiedspicknick statt, wobei der Abschied allen sehr schwer fiel. Es wurde eine komplett andere Kultur kennen gelernt, viele Kontakte geknüpft und nebenbei die englische Sprache trainiert. Alle bekräftigten nur positive Erfahrungen gemacht zu haben und sind dem Städtepartnerschaftskomitee zutiefst dankbar, dass ihnen dieser Austausch ermöglicht wurde. Für die vier Schüler steht fest, dass sie sobald wie möglich wieder zurückmöchten.